Sonntag, 19. Januar 2014

Köln, Busparkplatz, Kuhweg 20

Letzte Zwischenstation vor der Abgabe des WoMo's beim Werk in Polch war Köln. Dank des Tipps vom Driving Office Blog probierten wir diesen SP aus. Die Lage ist schlicht, eine Gruppe illegaler Wanderarbeiter, die Campingverhalten an den Tag gelegt hatten, wurde mit freundlicher Unterstützung des Platzes verwiesen, kaum das wir angekommen waren.



Die Nacht verbrachten wir ruhig und konnten am kommenden Tag unseren Termin in Köln gut erledigen. Leider passierte uns wenige hundert Meter von der Werkstatt noch ein kleines Malheur - breiter Gegenverkehr und geparkter LKW am Rand ließen nicht genug Platz. Kein Fremdschaden.




Und dank Klicksystem kein Schaden am Fahrzeug, Arbeitsaufwand für den Austausch 22 Euro, der Spiegel ging mit knapp 500 Euro preislich auch günstiger als befürchtet. 

Eigentlicher Anlass des Besuchs in der Werkstatt waren erneuter Ausfall der Luftfederung, lautes Brummen bei TV und DVD-Wiedergabe, Trittstufen-Alarm ohne Funktion, Keilriemen quietscht beim Anlassen stark, CB-Funk-Störungen und lautes knarzen einiger Schrankmöbel vorne links. Alle Mängel außer dem Trittstufen-Alarm konnten binnen einer Woche behoben werden, zusätzliche Servicearbeiten wurden auch gleich vorgenommen.


Für wenigstens 10 Dickschiffe hat die Werkstatthalle des Herstellers Raum.

Stuttgart, Tor 1, Messe (CMT 2014)

Nach erfolgreicher Langstrecke checkten wir Donnerstag Nacht an der Messe ein. Die am Samstag beginnende CMT 2014 war für uns ein Novum - reizvolles Konzept, am Wochenende von Rentnern und Familien im Bereich Tourismus völlig überlaufen. Auch am Stellplatz ging ab Freitag Mittag 11 Uhr nichts mehr.



Der Stellplatz ist wegen Flug- und Strassenlärms laut, aber hat top gepflegte Sanitäranlagen und ist wenige 100 m zu den Messehallen prima gelegen. Fahrt mit dem Taxi in die Innenstadt ca. 25 Euro.

Wir besprachen am Stand des Herstellers einiges zu den anstehenden Gewährleistungsarbeiten und setzten uns dann gen Abend in Richtung Polch in Fahrt.

Sonntag, 12. Januar 2014

Chefchaouen, Marokko

Letzter Zwischenhalt zur Fähre gen Heimat. Die blaue Stadt. Schön aber touristy. 


Medina

Nach zwei durch Fahrzeugdefekt erzwungenen Nächten dort geht es zur Fähre nach Tanger / Med. 

Fahrzeugscan bei Einschiffung. 

Nun sind wir schon auf dem Schiff nach Spanien und behalten Marokko als landschaftlich sehr schönes, freundliches Land in Erinnerung. 

Fes, Marokko

Der Weg von Midelt nach Fes, der ersten Königsstadt, hat uns beeindruckt. 


Einer Großfamilie, die an der Straße ihre Zelte aufschlug, überreichen wir die gebrauchte Kleidung, die wir hierfür mitgebracht hatten. 

Am Lake Inn ist das marokkanische Loch Ness, wieder konnte ich Nessie nicht sehen. Die Lage nutzten wir zum
Mittagessen. Diesen Tipp haben wir aus dem sehr empfehlenswerten WoMo Reiseführer Tunesien aus der hellblauen Reihe. 


In Fes angekommen, bezogen wir Quartier auf dem Diamont Verte Camping. Sehr schöner Platz, einziger Fehler: man ruft keine Taxis, will den eigenen Shuttle zum 4-fachen Preis und 1 Stunde Wartezeit aufzwingen. 

Kleine Warnung: Rollerfahrer lauern auf Womos um sie zu bestimmten CPs zu lotsen und Stadtführungen zu vermitteln. Einfach dümmlich grinsen und ignorieren. 


Hier auf dem CP lernen wir Sabine und Karl (T5 California) kennen, mit denen wir bis tief in die Nacht herrlich gut klönen. Auch sie waren in 2013 in Island, haben sogar das Hochland befahren. 

Am nächsten Tag fahren wir mit dem WoMo in die City (10 km) und bewundern die Medina. Achtung: Zufahrt in die City nur für Nicht-LKW erlaubt. Da aber Omnibusse die City befahren, konnten wir mit knapp 8,50 m Länge gut manövrieren. 

Blaues Tor

Medina

Abendstimmung, geknipst am Marjane

Port La Nouvelle, Frankreich

Nach Ankunft der Fähre sind wir noch einige Stunden gen Werkstatt Richtung Polch gefahren. Um ein Uhr Nachts rasteten wir an der französischen Mittelmeerküste.



Der SP ist außerhalb der Saison gebührenfrei, aber laut (Eisenbahn, Zementwerk und Straße in der Nähe). 



Zum Frühstück mit frischen Croissants und Baguette Royale an den Strand. Dann ab 10.30 Uhr die restlichen 1.066 km bis zum Zwischenstopp CMT 2014 in Stuttgart in Angriff genommen. 


Midelt, Marokko

Merzouga, Tor zur Wüste, mit dem Defender erkundet. 

Klassische Sand-Landschaft


Und auf guten
Nationalstrassen weiter, nun gen Norden. 

Städtischer Camping mit sehr hilfsbereitem Verwalter. Zentral gelegen, mit deutschen CoCampern. 

Freitag, 10. Januar 2014

Tadhra-Schlucht, Marokko

Schon in der Nacht an den Beginn der Schlucht gefahren, Baustellenumleitungen mutig abgekürzt, schliefen wir auf dem Le Soleil Camping gut. 


Diese nahe Schlucht ist bei weitem kürzer, touristisch überlaufen als am Tag zuvor die Dades Schlucht. Trotzdem sehenswert. 


Gen Osten brechen wir zum Tor zur Wüste Erg Chebbi auf. 

Sylvester am Rand zur Wüste, beeindruckend. Da störten auch die letzten 2 asphaltfreiem Kilometer nicht. 


Montag, 6. Januar 2014

Dades Schlucht, Marokko


Die landschaftlich reizvolle Dades - Schlucht steht heute an. Mit 60 km einfache Fahrt hinein (und wieder heraus) haben wir abwechslungsreiche Gebirge auf einer hochgelegenen Strasse vor uns.

Ein Genuss bei konstant gutem Wetter, einfach gut zum schauen und wundern. Und auch für das Dickschiff bei umsichtiger Fahrweise kein Problem, zumal jetzt in der Nebensaison wenig Verkehr ist.

Eine gute Hunhtajine zu Mittag . . .
Kurven vom feinsten
Toller Endpunkt der Fahrt, hier könnte man auch übernachten
Unser Camping Le Soleil am EIngang der benachbarten Todhra - Schlucht