Mittwoch, 29. Oktober 2014

Bad Hersfeld, beim Aqua Fit / Kolpingstrasse

Auf Reise gen Westen brauchte ich eine Zwischenübernachtung, die ich in Bad Hersfeld in der Kolpingstrasse fand. Nur 2 km von der Autobahnabfahrt findet sich das Hallenbad Aqua Fit (Öffnung ab 07:30 Uhr bei 3,50 Euro Eintritt) mit kostenfreien Womostellplätzen, ohne Strom / Wasser / VE.

Die Fläche ist abschüssig und durch nahegelegene Strasse nach Phillipsthal etwas laut.

Der Rewe Markt ist 1 km entfernt, die Innenstadt etwas weiter. Für umsonst ganz in Ordnung.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Leipzig, SP in der Querstraße


Die Arbeit führte mich ins schöne Leipzig. Erneut stehe ich auf einem Baulückengrundstück

Für 15 Euro je Nacht, ohne Strom / Wasser / VE / Müll, steht man recht zentral und nicht allzu laut. Es sind nur 100 m zum Bäcker und 300 m zum Gewandhaus. Diesen Vorteil nutzten neben mir in dieser Nacht noch 8 andere WoMos.

Bei Sonnenschein zeigte sich die City von ihrer hübschen Seite

Auch das Rathaus lag auf der Strecke, bevor es zum leckeren Abendessen mit Kunden ging.

Leipzig gefällt mir außerordentlich gut, die Geschäfte und Restaurants der Innenstadt sind mir stets einen Bummel wert. Leider habe ich nur einen Tag Zeit, dann gehts ins Sauerland.



Froli in Liemke und TransWatt in Soest

Auf der Suche nach einem besseren System unter der Matraze des Wohnmobils haben wir die bekannte Firma Froli in Liemke besucht. Dort gibt es auch einen Wohnmobilstellplatz hinter der Firma, der zwar gepflegt, aber wohl nur etwas für Werksbesucher sein dürfte.

Froli Kundeneingang

Tellersysteme unter die Matraze. Schöne Systeme, die Beratung vor Ort fällt jedoch eher schlank aus. 

Sodann fuhren wir weiter gen Soest zur Firma TransWatt. Dort ist man auf Lithiumionen Batterien spezialisiert, auch die Victron Zentralsteuerung unseres WoMo wird von TransWatt vertrieben. Sehr freundliche Mitarbeiter erklärten uns die Produkte rund um Strom.

Farbdisplay, nicht mit BMV 700 kombinierbar

Kraftpakete, fast unhörbar leise, so toll wirkt die Dämmung.

Alles vom feinsten, jedoch hat natürlich auch alles seinen Preis. Der kleinste Fischer Panda 3 kW Dieselstromgenerator (100 kg Systemgewicht inkl. Wasserkühlung) kostet inkl. der Kühlung und Montage rund 9.000 Euro, eine Umrüstung auf LiO-Batterien 7.000 Euro brutto - da muß man schon den entsprechenden Einsatz für haben, damit sich diese Kosten rechtfertigen lassen.


Montag, 20. Oktober 2014

Hamburg - SP Grüner Deich / Rote Doppeldecker

Nachdem wir vier Tage von unserem WoMo getrennt waren und die fleißigen Jungs in der Werkstatt des Händlers haben montiert, geschraubt und justiert haben, 
holen wir nun das Fahrzeug wieder ab. In der Liste der offenen Restarbeiten und Mängel wurde wieder ein Großteil abgearbeitet und wir freuen uns auf ein Geschäftsessen in unserem liebsten Fischlokal Hamburgs, 

dem Jellyfish.


Auf Hamburgs zentrumsnahestem Stellplatz verbringen wir die Nacht.


In St. Georg staunten wir über das andere Sortiment des türkischen Supermarktes und kauften einiges unbekanntes . . .

Kleine Runde durch die Hafencity, wo die Aida Sol angelegt hatte und so viele Menschen mit Rollköfferchen an Bord gingen.

Die Elbphilharmonie als Hamburgs Dauerbaustelle hatte sich nicht groß verändert.

Letztes Bild des Tages in Hammerbrok.

Morgens ein Abschiedsblick über den Platz, der in wenigen Tagen fast die Hälfte seines Platzes für Wohnmobile verlieren wird.
Hintergrund ist die zur Verfügungstellung von Raum für Obdachlose, die mit separaten Containern ein WInterquartier in der Zeit von November bis April erhalten. Der Bereich für WoMos verkleinert sich so von rund 60 auf dann noch 40 Stellplätze, nach meinen Informationen sollen die Bereiche separat umzäunt und mit jeweils eigenen Zugängen ausgestattet sein. Für mich wird dieser Platz, der laut und wenig schön ist, auch wohl dann noch seinen Reiz als Metropolenplatz behalten, denn die Lage ist nicht zu toppen. Außerdem sind wir WoMo-Reisende doch auch irgendwie Obdachlose i.S.v. vorübergehend Steinhaus-los, paßt doch also auf eine gewisse Weise.

Auf dem Heimweg ein letzter Stopp bei Soltau, wo wir LPG mit 90 % Propananteil bunkerten und dann Brotzeit machten.







Sonntag, 12. Oktober 2014

Lüneburg - SP Sülzwiesen und Elbufer

Wieder unterwegs von Polch zur Werkstatt, mal Zwischenübernachtung in Lüneburg. 


Der SP Sülzwiesen liegt ca 1,5 km vom Zentrum und ist oft voll. Die Nacht kostet 10 Euro, der Parkplatz direkt nebenan ist bis 4 h kostenfreie Alternative. 

Lüneburg ist eine schöne fahrradfreundliche Stadt. 

Rathaus

historisch

Lecker Kaffee

Kirche

Am Sande

dann noch V/E und auf zur Werkstatt gen Norden. 

Einen kleinen Spaziergang am Elbufer in Hamburg legten wir noch ein, das Wetter war zu gut zum drinbleiben. 

Schleppertruppe

Fish & Chips in Övelgönne

Docklands - auch bei Sonne schön

Dreimaster auf Fahrt

Citytourer

und nun vor der Werkstatt für Restarbeiten am WoMo übernachten. 

Sonntag, 5. Oktober 2014

Bad Wildbad - Kernerstrasse am Kurpark

Auf Kundenbesuch in und um Kalrsruhe nächtigten wir in Bad WIldbad. Der Stellplatz liegt direkt am Kurpark und Strasse, die nachts recht ruhig ist. Der Platz ist intelligent aufgeteilt, mit 3 SP für Dickschiffe. 


Wir haben gut geschlafen, nächstes Mal haben wir hoffentlich Zeit, den Kurpark anzuschauen.


Morgens dann auf nach Mannheim, 

wo wir ein Seminar besuchten und dann wieder nach Hause fahren konnten.

Augsburg und neue Segways aus Markt Indersdorf

Nach einem Termin in Darmstadt fuhr ich gen Süden und übernachtete in Augsburg. Der SP dort ist sehr zentrumsnah an der Wertach, deren beständiges Rauschen die Geräusche der nahen Straße angenehm übertönte.


Am Morgen dann weiter nach Markt Indersdorf. 


Auf dem Caravan Salon Düsseldorf hatten wir Segways probegefahren und dann auch zwei bestellt. Sie sollen den MP3 Motorroller ersetzen, der bisher in der Heckgarage des WoMo mitreiste und uns bei guten Wetter in die Städte brachte. 


Nach einer ausführlichen Einweisung samt 5 km Einweisungsfahrt des kompetenten Verkäufers machten wir uns am Nachmittag auf zum Kloster, 


wo ich den Feiertag verbringen möchte, bevor es zum nächsten Termin nach München gehen soll. 

Kloster Andechs und Öhringen

Zum ersten Mal sehe ich nun das Kloster Andechs. Anziehungspunkt für abertausende Touristen, die täglich in Busladungsstärke angekarrt werden, Wallfahrtsort und Bierwirtschaft, das Kloster ist ein Wirtschaftsbetrieb.


Auf dem hinteren Teil des Parkplatzes werden Wohnmobile wohlwollend geduldet, wegen des Feiertages (Deutsche Einheit) standen mehr als 50 WoMos dort.

Die Klosteranlage selbst ist sehenswert mit prima Aussicht, die Wirtschaft rustikal, flott und lecker. 


Die legendäre Schweinshaxe fand ich etwas trocken, das dunkle Bier süffig und bekömmlich. Der Lärmpegel in den Gasträumen war ohrenbetäubend, nur mit Müh und Not ist der direkte Nachbar zu verstehen, Dafür ists draußen im Biergarten umso netter.

Ein Ausflug nach Herrsching am Ammersee 


mit Stippvisite im Minigolfbistro war dank Sonne lohnend, die Uferpromenade ist vom feinsten. Mit der Seeschiffahrt ging es binnen 20 Minuten nach Dießen am gegenüberliegenden Ufer, 


dort zur beeindruckenden barocken Kirche und zur Tochter des Fischers, 

die sagenhaft gute Seefelchen in der Pfanne brät und in der Semmel verkauft.

Dann wurde in München gearbeitet, immer schön, die Landeshauptstadt zu sehen.

Nun geht das Wohnmobil nach Koblenz zur Ausrüstung der Garage und Teppichauslegen. 

Zwischenübernachtung in Öhringen.