Donnerstag, 30. April 2015

Arbeiten an der Tauber - Tauberbischofsheim SP am Freibad

Auf dem Weg zu einer Fortbildung in SIndelfingen machten wir Rast in Tauberbischofsheim, mir bislang nur durch das Autokennzeichen TBB bekannt. Es sind nur 3 km von der Autobahn zum Stellplatz in der Vitryallee 5. 

Auf dem sehr zentrumsnahen (200 m zur Fußgängerzone) Parkplatz des Freibades sind drei Parkplätze mit PKW-Abmessungen für Wohnmobile kostenfrei zu nutzen. 
Natürlich sind diese Plätze auch mal belegt oder zu kurz, dann heißt es, es dürfe zur Übernachtung auch auf die anderen reinen PKW Stellplätze ausgewichen werden. 

So habe ich es bei meinem Besuch auch halten müssen. 
Die PKW Stellplätze sind Parkscheibenpflichtig von 7  bis 19 Uhr mit 2 h erlaubter Parkdauer. Also sollten um 9 Uhr morgen die PKW Plätze alle wieder geräumt sein.

Der Platz ist nach Leerung der unmittelbar benachbarten Tennisplätze recht ruhig, ab 7 Uhr morgens beginnt aber der PKW Parkverkehr mit Türenschlagen.


Das Städtchen selbst ist sehr reizvoll und lohnt allemal einen kurzen Bummel zum Schloß und Marktplatz. 


Die zentrale Lage und die schöne Innenstadt machen diese Plätze zu einem charmanten Angebot der Stadt an uns Wohnmobilisten. Das Eis to go des Eiscafé hat übrigens wohl gemundet. 

Sonntag, 26. April 2015

Arbeiten in Cuxhaven - Stellplatz am Fährhafen

Auf dem Heimweg von der Werkstatt nördlich von Hamburg mit Beinahe-Kollision 


verschlägt es mich an die Nordsee, an den wenig charmanten Stellplatz am Fährhafen. Mit 13 Euro inkl. Kurtaxe, Strom 1 Euro für 2 kW/h (langes Stromkabel ist mitzubringen) preislich noch in Ordnung, Toilette und Dusche könnten im nahen Yachtclub genutzt werden. 
Die Platzinfo hat nur recht eingeschränkte Öffnungszeiten, auch der Bäcker verläßt um 9 Uhr morgens bereits den Platz - nichts für Langschläfer.

Der einzige Pluspunkt des Platzes ist die Lage unmittelbar an der Nordsee, vor dem Deich. Allerdings haben nur etwa ein Drittel aller Stellplätze die Möglichkeit zum Meerblick, und einen dieser begehrten Plätze zu ergattern ist nicht ohne.


Heftige Regenschauer heute über viele Stunden, nur ein kurzer Ausflug in einer Regenpause zur nahe Seebäderbrücke (mit Schiffsansagedienst) 
war möglich. Aber immerhin vom Mobil aus toller Ausblick.

Da ich die Atmosphäre bei starkem Regen im WoMo zu sein sehr mag, ist ein WoMo-Bürotag mit gelegentlichem Schiffe gucken 
(auch eine AIDA fuhr nachts vorbei) auch mal in Ordnung. Da ich am Vortag gut leckere und gesunde Lebensmittel gebunkert hatte, brauchte ich bei Schietwetter nicht mehr raus.

Montag, 13. April 2015

Arbeiten an der Elbe - Glückstadt, Aussenmole

Termine in Hamburg und Itzstedt machten die Anfahrt gen Norden nötig. Da ich noch außer zu einem kurzen Hopser mit der Elbfähre letztes Jahr (Glückstadt - Wischhausen) noch nie in der Gegend war, freute ich mich auf das Kennenlernen.

Am Hafen (Außenmole) gibt es einen WoMo-Stellplatz vor dem Deich. 


Nur bei Hochwassergefahr ist zu räumen, jedoch gehört zu einem Hafen natürlich auch Lärm. So wurde an einem Ostsee-Feederschiff Tag und Nacht gewerkelt, auch der Stromerzeuger lief recht hochtourig 24 h / Tag. Dank Gehörschutz ließ sich damit gut schlafen. Der Stellplatz kostet je Tag (geht bis 11 Uhr) 5 Euro, angemeldet und gezahlt wird per Briefumschlag.

Die Lage direkt am Wasser ist reizvoll, Ebbe und Flut in der Mole gut zu sehen. Natürlich nutzen viele junge und alte Leute diese Location zum Sonnenuntergang ansehen, 
 Frühschoppen, Grillen oder Hundespaziergang. Doch alle haben sich während meines Aufenthaltes sehr freundlich und rücksichtsvoll benommen. Für mich also ein Stellplatz zum Wiederkommen.

Sodann ging es weiter zum Hamburger Stellplatz in Hammerbrok, 

der zum Ausgleich des letztjährigen Geländewegfalls für Obdachlosenunterkünfte nun nach hinten erweitert wurde (die roten Doppeldecker parken nun an anderer Stelle). Stolze 86 Plätze gibt nun dort, und als ich ankam waren wieder einmal fast alle belegt - der Platz ist halt laut, kostet 19 Euro inkl. Strom, ist aber super zentrumsnah.

Die Ausfahrt fand ihr Ende und zu guter letzt durfte ich mich (vorübergehend) vom WoMo verabschieden und es den kundigen Händen der Werkstatt
für ein paar Nachbesserungen überlassen.

Das Jahr 2014 in Zahlen

Wie schon ein Jahr zuvor, inspiriert durch eine Post auf dem Reise-Wahnsinn-Blog habe ich meine 2014er Zahlen zusammengetragen . . .
  • ich war in 9 Ländern unterwegs
  • in 1 Land war ich zum ersten Mal in meinem Leben
  • 14 Nächte habe ich mein Haupt in einem Hotelzimmer zum Schlafen gebettet
  • die Hotels waren in 4 Städten gelegen.
  • auf Schiffen habe ich mich 7 Nächte über 2 Meere schaukeln lassen
  • 1 Nacht im luftigen Dachzelt verbracht
  • und in drei Wohnmobilen rund 150 Nächte geruht.



  • Auf mehr Fahrten als ich zählen kann
  • bin ich mit PKW, Motorroller, Segway & WoMo rund 50.000 km gefahren
  • auf 2 Kontinenten. 
  • Keine Flüge im Jahr 2014, dies wird sich dieses Jahr schon in wenigen Wochen ändern.

Dienstag, 7. April 2015

Arbeiten am See - Edersee in Nordhessen

Der größte Stausee Hessens, der Edersee, diente heute als Zwischenübernachtung kurz vor der Heimat. Im Sommer Ziel der Motorradfahrer, ist jetzt abends noch himmlische Ruhe. Und das gute Wetter lud ein, den Blick über das Wasser bis zum Schloß Waldeck schweifen zu lassen.


Vor vielen Jahren hatte ich an dieser Stelle das sehr zweifelhafte Vergnügen, die Tauchzone 2 als Scuba-Diver zu betauchen. Bei 30 cm Sicht und recht kaltem Wasser kein lohnendes Unterfangen.


Der See selbst ist durch die steilen Ufer und die Randstrasse ein lohnendes Ziel. Wer mag, kann auf dem recht großen WoMo-TopPlatz auf der Halbinsel Scheid am Seeende für 12 Euro die Nacht mit Seeblick gepflegt stehen.

Arbeiten am See - Fischer's Fritze, Seestraße 559, Zürich

Nach Basel führt mich die Reise rund 60 km weiter nach Zürich. Zum erstenmal bereise ich die Schweiz mit einem Fahrzeug über 3,5 to zgG und setze mich am Grenzübergang mit der Schwerlastabgabe auseinander.

Ist aber alles einfacher als gedacht - einfach an einem der größeren Grenzübergänge bei den LKWs parkieren (ja, so heißt hier das parken) und die Zöllner fragen. Mit 32,50 CHF waren wir für 10 Tage dabei, wobei die 10 Tage innerhalb eines Jahres beliebig verbraucht werden können. Ich habe dann die Tage auf ein amtliches Formular, das ich mitzuführen habe, einzutragen. Auch Tage, an denen mein Fahrzeug nicht fährt, sondern nur in der Schweiz parkt, zählen dabei als Verbrauchstage. Im Vergleich zu Österreich ist der Tagestarif von 3,25 CHF ein Geschenk.

In Zürich steure ich den ganzjährig offenen Camping Fischer's Fritz an und finde, wohl weil Winter ist, einen Stellplatz in der ersten Reihe am Seeufer. 


Strom wird mit 60 m Kabel (ja, da musste alles Kabel herhalten, das an Bord war) geholt und ist im Preis von 30 CHF je Tag (Nebensaison) inkludiert, ebenso das WLAN, das leider nur an der Rezeption Abdeckung hat.

Leider hat das legendäre gleichnamige Fischrestaurant am Platz im Winter zu, so dass ich das Essen nicht testen kann.

Ein Besprechungstermin in der Stadt ist mit der Buslinie, die binnen 10 Minuten direkt vom Camping zum Bürkliplatz fährt, bequem wahrzunehmen.


Und mit dem bei 1 Sekunde Pingzeit etwas trägen Internet via Astra-SAT (der Provider meiner Wahl ist iPCopter) kann ich die Zeit gut nutzen, um am PC zu arbeiten und einige Telefontermine wahrzunehmen.

Weil der Campingplatz recht leer und damit friedlich ist, kann ich sagen, dass ich selten so toll mit dem WoMo stehen durfte wie hier und jetzt. 


In der Saison dürfte der Platz, der nur 48 Stellplätze bietet, dann bestimmt sehr voll und damit weniger gemütlich werden. Die Anbindung mit dem Bus ist super, die Stadt Zürich immer wieder einen Besuch wert, wenn man das Preisniveau hier ertragen mag.